Warnung Auf dieser Website werden Cookies verwendet, um die bestmögliche Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten. Wenn Sie fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, Cookies von dieser Website zu erhalten. OK

Geschichte des Wirkstoffs Biocol 

1972  Entdeckung des Mikroorganismus Talaromyces purpurogenus
1983  Patentierung des Mikroorganismus auf dem Gebiet der UdSSR
1989  Forschung und Veredlung des Mikroorganismus und Kultivierung der neuen Stämme
1996  Identifizierung des Stoffs Biocol (Hygienische Station der Hauptstadt Prag)
  Gutachten zum Wirkstoff in Form des Nahrungsergänzungsmittels (SZÚ) und Beginn der ersten Handelsaktivitäten
  Beginn des Verkaufs des Biocol-Präparats unter demselben Handelsnamen
1998  Patentierung des Mikroorganismus in mehr als 130 Ländern der Welt
  Toxikologische Studien (Forschungsinstitut für Pharmazie und Biochemie Prag, RNDr. Jiří Marhan)
2001  Forschung und Einführung der biotechnologischen Produktion in Uničov
2003 Erste Studien zur Entdeckung der Antitumoraktivität des Wirkstoffs (RCD s.r.o., RNDr. Pavla Poučková, CSc.)
2005 Zweite Studie zur Feststellung der Antitumorwirkungen des Wirkstoffs auf ein menschliches Karzinom (RCD s.r.o., RNDr. Pavla Poučková, CSc.)
  Feststellung der bioaktiven Eigenschaften des Wirkstoffs (Mikrobiologisches Anstalt, Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, Abteilung der Immunologie und Fotobiologie, MUDr. Petr Šíma)
  Genehmigung des Biocol-Nahrungsergänzungsmittels durch das Gesundheitsministerium, Aktnz. OVZ-350.1.8.0526664/2
2007  Einführung des Präparats mit dem Wirkstoff Biocol unter dem Handelsnamen Gesavit® – 10mg und 50mg mit Betaglucan auf dem tschechischen Markt
2008 Einführung des Präparats mit dem Wirkstoff Biocol unter dem Handelsnamen Penoxal – 50mg mit Betaglucan auf ausländischen Märkten
2009 Studie des Präparats Gesavit® im Fakultätskrankenhaus Pilsen (Gynäkologisch-Entbindungsklinik, Doc. MUDr. Zdeněk Rokyta, CSc.) 
2010  Studie des Präparats Penoxal bei 115 Patienten im Nationalen onkologischen Zentrum in Jerevan
2011  Studie mit dem Präparat Gesavit® an der Gynäkologisch-Entbindungsabteilung des Krankenhauses in Přerov
  Studie mit dem Präparat Gesavit® auf der Onkologischen Abteilung des Krankenhauses Vsetín 
2015 Planung der Handelsstrategie
  Rebranding und Bildung des neuen Handelsnamen Penoxal für Produkte mit dem Wirkstoff Biocol
  Kauf der Schutzmarke Gesavit® und Beendung des Verkaufs von Produkten unter dieser Bezeichnung
  Beginn des Verkaufs des Präparats unter der Marke Penoxal 

Der Wirkstoff-Biocol wird aus dem Mikroorganismus Talaromyces purpurogenus, des genetisch nicht modifizierten Stamms der mikroskopischen Pilze gewonnen, die schon 1972 im Ararat-Tal in Armenien entdeckt wurden. Im Rahmen der anschließenden Erforschung des Biosynthese-Mechanismus, um einen aktiven industriellen Stamm zu gewinnen, wurde die Sortierung der geeigneten Stämme bei der Regulierung der gelenkten Biosynthese und Aktivierung der ensymatischen Systeme durchgeführt. Während der gesamten Forschung wurden keine mutagenen Substanzen verwendet, die eine genetische Veränderung des Mikroorganismus verursachten könnten.

Für den Einsatz in der pharmazeutischen Industrie absolvierte dieser Mikroorganismus eine intensive biotechnologische Behandlung, dank der aus ihm der verwendbare, gesundheitsunschädliche Wirkstoff Biocol in Form eines roten lockeren Pulvers wird. Schon 1996, als der Stoff durch die Hygienische Station der Hauptstadt Prag identifiziert wurde, wurden durch das Staatliche Gesundheitsanstalt (SZÚ) die Gutachten für die Verwendung des Wirkstoffs Biocol in den Nahrungsergänzungsmitteln erstellt. Dies ermöglichte den Start der ersten Geschäftsaktivitäten in der Tschechischen Republik.

Dieser Mikroorganismus wurde 1998 in die Tschechische Mikroorganismensammlung (CCM) in Brünn aufgenommen. In der Folge wurde Biocol weltweit patentiert und am Institut für Pharmazie und Biochemie in Prag wurden toxikologische Untersuchungen zur Gesundheitssicherheit durchgeführt. Diese Studien bestätigten, dass selbst bei der höchsten Dosis (2000 mg pro kg) keine Anzeichen von Toxizität oder Verhaltensänderung bei den Testtieren beobachtet wurden. Auch wurden unerwünschte hepatotoxischen (Lebertoxizität) und nephrotoxischen (Nierentoxizität) Wirkungen ausgeschlossen und es wurden keine Organveränderungen oder Veränderungen im genetischen Material (in Chromosomen) beobachtet. 

Seit 2003 wird Biocol zum Nachweis der Antikrebswirkungen und auch der Beeinflussung des Organismus durch die enthaltenen bioaktiven Stoffe getestet. Das Testen wurde gegen Darmkrebs, Brustkrebs, Melanom, Leukämie und Lungenkrebs durchgeführt. Diese Studien haben gezeigt, dass der Wirkstoff Biocol nachweislich das Wachstum von Krebs verlangsamt und teilweise die Anzahl der weißen Blutkörperchen erhöht, die an Immunreaktionen beteiligt sind. Die besten Ergebnisse wurden vor allem bei Dickdarm (siehe präklinischen Studien  RCD).

Im Jahr 2005 wurde die Substanz Biocol durch das Ministerium für Gesundheit als Nahrungsergänzungsmittel im Präparat mit dem Handelsnamen Gesavit®, einem Unterstützungspräparat bei der Behandlung der onkologischen Krankheiten des Verdauungstraktes genehmigt (Dickdarmkarzinom). Im Laufe der Jahre hat es dank toller Ergebnisse bei der Unterstützungsbehandlung und dank der Fähigkeit der Immunstärkung eine sehr gute Stellung nicht nur auf dem tschechischen, sondern auch auf den ausländischen Märkten gewonnen. Seit 2009 wurde das Präparat Gesavit® auch bei  bösartigen gynäkologischen Krankheiten getestet (in Pilsen,  Přerov, Vsetín).

Im Jahr 2014 hat das BIOCOL PHARMA a.s. das Projekt zwecks Einführung des Produkts Penoxal auf den Markt übernommen.

Im Jahr 2015 hat die Gesellschaft BIOCOL PHARMA a.s. die Schutzmarke Gesavit® gekauft, den Verkauf des Produkts mit diesem Namen gestoppt und es durch ein neues Nahrungsergänzungsmittel mit dem Namen Penoxal ersetzt.

Im Jahr 2017 trat die Gesellschaft Penoxal Trade Inc. dem Projekt bei, die Bestandteil einer internationalen Investitionsholding ist. Diese Holdinggruppe hat das Projekt bei der Handelsentwicklung in anderen Länder n der Welt  finanziell bedeutend gestärkt.