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Krebs und Immunsystem – Tumorkrankheiten

Kein Kraut, Medikament und keine Heilprozedur können Krebs alleine besiegen. Die wichtigste Komponente im Kampf gegen Krebs und gleichzeitig die stärkste und natürlichste ist das körpereigene Abwehrsystem - die Immunität.

Die Bedeutung des Immunsystems ist bei Krebs entscheidend. Ein gesundes Immunsystem kann nicht nur mit potenziell gefährlichen Mikroorganismen in unserer Umgebung umgehen, sondern wehrt auch Angriffe von fremden oder gestörten Zellen in unserem Körper ab. Wenn er richtig arbeitet, sollte er sich mit Krebs zu helfen wissen, der gegenwärtige Lebensstil und die verschmutzte Umgebung schwächen jedoch das Immunsystem und es kann nicht in genügendem Maße und mit genügenden Kräften kämpfen. Wenn das Immunsystem mehrere Probleme gleichzeitig löst, kann die Tumorwucherung seiner Aufmerksamkeit entgehen. Innerhalb kurzer Zeit wächst der Tumor jedoch und das Immunsystem verfügt nur über begrenzte Kapazitäten zu dessen Beseitigung, darum liquidiert es immer nur einen Teil. So hat der Tumor hat eine konstante Überlebenschance.

Wir werden die genetische Disposition für eine bestimmte Krebsart nicht beeinflussen. Was jedoch beeinflusst werden kann, ist die Stärke und Widerstandsfähigkeit des Immunsystems, die das Krebsrisiko erheblich reduzieren. Wenn Immunität Krebs vorbeugen kann, kann sie auch eine Rolle bei der Genesung spielen. Starke Abwehrkräfte gehen auch mit einem gesunden Lebensstil einher - gesunde Ernährung, Bewegung und Einstellung zum Leben. Was wir in unseren Körper geben, wie wir damit umgehen und wie wir denken, wird sich früher oder später zeigen. Fast alle Krankheiten haben ihren Grund (nicht Ursache) in der Psyche, so dass diese scheinbar unbedeutende Seite nicht nur auf den Ursprung, sondern auch auf den Verlauf der Erkrankung selbst einen bedeutenden Einfluss hat. Wenn der Krebs entsteht, muss er als Ganzkörperkrankheit behandelt werden.

Tumorzellen sind sehr spezifisch. Sie werden meistens durch den Einfluss freier Radikale in Kombination mit kanzerogenen Wirkungen der Ernährung und der Umwelt verursacht, die die DNA in einer gesunden Zelle verändern und deren Mutation verursachen können. Mit dieser Mutation wird die Apoptose (kontrollierter Zelltod) bei Krebszellen ausgeschaltet, so dass Krebszellen ohne Eingriff (medikamentöse Behandlung oder Unterstützung der natürlichen Antitumorimmunität) wachsen und wachsen, stärker werden und den Körper erschöpfen. Da Tumorzellen aus eigenen und bekannten Zellen stammen, können sie lange Zeit für ihr Immunsystem unsichtbar sein und nutzen es in den frühen Stadien der Erkrankung oft zu ihrem Vorteil. Im Kampf gegen Krebs ist das Zusammenwirken aller Zellen des Immunsystems das Wichtigste, da einige von ihnen nur auf bestimmte Tumorzellen (mit einem spezifischen Antigen auf ihrer Oberfläche) reagieren und andere nicht betreffen, sodass die Unterstützung der ordnungsgemäßen Funktion aller Leukozyten geeignet ist. Für weiße Blutkörperchen, die mit Krebszellen kämpfen, ist dieser Kampf sehr anstrengend, sie sterben nach einer relativ kurze Zeit. Daher ist ihre große Anzahl erforderlich, um den Krebs zu besiegen.

Eine der bedeutendsten Gruppen von weißen Blutkörperchen, die an der Antikrebsimmunität beteiligt sind, sind T-Lymphozyten, nämlich ihre CD4 + - und CD8 + -Unterarten, von denen jede eine unterschiedliche Aktivität ausübt.

Die als CD4+Th1 bezeichneten Zellen sind in der Lage, auf die Tumorzelle so aufmerksam zu machen, dass sie in deren Umgebung eine Entzündung erregen und so das Immunsystem zur Reaktion anregen. Sie arbeiten eng mit Makrophagen zusammen, anderen wichtigen Zellen des Immunsystems, die Phagozytose (Zellabsorption) durchführen. Makrophagen können Entzündungen regulieren, zytotoxisch wirken (töten) und abgestorbene Zellen entfernen. CD4 + Th1 haben in Verbindung mit CD8 + einen stärkeren "Alarm" als bei einer selbstständigen Tätigkeit und sind fähig die Lebensdauer der Zellen CD8+ zu verlängern.

Die CD4+Th2-Zellen reagieren auf Fremdsubstanzen und sind der Haupthelfer von B-Lymphozyten, die an der sogenannten Antikörperimmunität (Antikörperherstellung) beteiligt sind. Abhängig von der Menge der CD4 + Th2-Zellen kann der Krankheitsgrad erkannt werden - je länger die Krankheit ist, desto mehr Zellen sind vorhanden. Alles ist jedoch zu Lasten der CD4+Th1-Zellen, deren Aktivität (Tumorverstärkung) für den Eingriff gegen Krebszellen vorrangig ist. Ohne sie wissen die produzierten Antikörper nicht, wo sie eingreifen sollen.

CD8+ ist der Hauptverantwortliche für Apoptose, einen natürlichen und lebenswichtigen Prozess des kontrollierten Zelltods, der zur Beseitigung unnötiger oder beschädigter Zellen dient. Apoptose kann spontan verlaufen (sie verhindert die Entstehung überschüssiger Zellen, zerstört alte Zellen) oder kann durch einen pathologischen Stimulus (z. B. infizierte Zellen, Chemotherapie) erregt werden. Bei der Apoptose zerfällt die Zelle in kleine Teile und diese Teile werden durch Phagozytose absorbiert, so kommt es zu keiner Nekrose (Absterben) und zu keiner anschließenden Entzündung wie beim falschen Zelltod.

Durch die Unterstützung spezifischer Abwehrzellen können wir die Entwicklung des Krebswachstums erheblich verlangsamen oder die Behandlung der Krankheit beschleunigen. Neben der Möglichkeit der Stimulation dieser Abwehrzellen in natürlichen, aber oft risikoreichen Weisen, die bisher erforscht und getestet werden (z.B. Auslösen von Fieber, Überhitzung des Tumors oder Einsatz eines Herpesvirus), ist es wichtig die Wehrfähigkeit des Organismus zu unterstützen. Neben geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln oder der Ernährungsveränderung, indem alternative, unterstützende Weisen ergänzt werden, stellt eine weitere Möglichkeit sog. Immuntherapie dar, die sich noch in der Testphase befindet, jedoch vielversprechende Ergebnisse zeigt.

Das Immunsystem ist nicht allmächtig, seine Verwendung bei Krankheiten ist jedoch die natürlichste Option. Obwohl die Standardbehandlung mit Zytostatika (Chemotherapie) oder Strahlentherapie (Radiotherapie) die Immunfähigkeit des Körpers (antiinfektiöse Immunität) vorübergehend schwächt, ist es unklug, dies zu vermeiden. Das geschwächte Immunsystem wird sich nicht mit Krebs nicht zu helfen wissen, die Antitumorimmunität hat bei entwickelten Tumoren keine Chance, da die Fähigkeit und Stärke der Immunverteidiger dies nicht zulässt. Daher sollte die Immunität bei der Behandlung durch geeignete Mittel und Methoden zur Verringerung des Risikos möglicher Komplikationen gefördert werden.

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