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Funktion des Immunsystems

Was bildet das Immunsystem?

Das Immunsystem besteht aus lymphatischen Organen und Leukozyten. Lymphorgane sind hoch spezialisierte Gewebe mit einer großen Anzahl von Lymphozyten und werden in primäre und sekundäre unterteilt. Neben den sekundären Organen (Milz, Mandeln) spielen primäre lymphatische Organe wie Thymus und Knochenmark eine sehr wichtige Rolle. Die Thymusdrüse, auf Latein Thymus genannt, hat eine Hauptfunktion in der Kindheit, wobei sie mit zunehmendem Alter durch Fett ersetzt wird. Knochenmark bildet ein weiches Gewebe, das die Knochenhöhle ausfüllt und ein Ort für die Bildung neuer Blutzellen und Blutplättchen ist. Die Blutbildung verläuft in allen Knochen zwischen dem 4. und 5. Lebensjahr. Wenn es zur Verletzung der Funktion der Knochenmark- und Blutbildung kommt, wird Blutkrebs (Leukämie) diagnostiziert. Der gegenseitige Verkehr von lymphatischen Organen und Leukozyten bildet die Wehrfähigkeit des Organismus.

Leukozyten

Leukozyten oder weiße Blutkörperchen bilden die Grundlage für eine spezifische Immunantwort und sind am ordnungsgemäßen Funktionieren des Immunsystems beteiligt. Leukozyten werden in viele Arten (Makrophagen, B-Lymphozyten, T-Lymphozyten, Monozyten, Granulozyten usw.) eingeteilt, wobei jede Art ihre spezifische Funktion hat und durch das gemeinsame Zusammenspiel eine komplexe Immunabwehr sicherstellt. Die meisten weißen Blutkörperchen bewegen sich frei im Kreislauf und lösen eine Immunantwort aus, entweder durch die Fähigkeit der Phagozytose (Partikelabsorption, am häufigsten eine Gruppe von Leukozyten, die als Granulozyten, Monozyten und Makrophagen bezeichnet wird), der zytotoxischen Aktivität (Zelltötung, die meistens durch eine Gruppe der T-Lymphozyten gesichert wird) oder der Antikörperproduktion (sogenannte Stoffimmunität, die am häufigsten von B-Lymphozyten gesichert wird). Leukozyten bekämpfen Krebszellen, Viren oder Bakterien und schützen den Körper vor Krankheiten. Wenn Leukozyten nicht funktionieren oder ihre Immunfähigkeit verlieren, kann es zu einer ernsthafteren Erkrankung kommen, die als Autoimmunität oder Immunschwäche bezeichnet wird. Die Anwesenheit von Leukozyten im Urin ist ein Symptom für eine mögliche Krankheit, wie z. B. eine entzündliche Beschädigung der Niere oder der Harnwege. Die Anwesenheit von Leukozyten im Urin weist somit auf ein pathologisches Phänomen hin, das ein Symptom eines geschwächten Immunsystems ist. Bei einer erhöhten Anzahl von Leukozyten im Urin verschreiben Ärzte häufig Antibiotika. Es ist jedoch wichtiger, sich mit der Ursache des Zustands zu befassen, beispielsweise mit einem richtig ausgewählten natürlichen Nahrungsergänzungsmittel, das das Immunsystem stärken wird.

B und T-Lymphozyten

Primäre lymphatische Organe sind der Ort für die Bildung und Reifung von B- und T-Lymphozyten. B-Lymphozyten oder B-Zellen sind hauptsächlich für die Antikörperproduktion verantwortlich.

T-Lymphozyten oder T-Zellen sind eine Art weißer Blutkörperchen, die zum Zeitpunkt des Wachstums Knochenmark besetzen und dann im Thymus reifen. T-Lymphozyten regulieren das Immunsystem sehr gut, indem sie sogenannte Zytokine in das Blut ausscheiden. Daher ist es sehr wichtig, für die Stärkung der Immunität natürliche Nahrungsergänzungsmittel zu wählen, die die Immunität durch die Stimulierung von B- und T-Lymphozyten stärken.

Spezifische und nicht spezifische Immunität

pezifische Immunität entsteht im Lauf des Lebens, wenn sie einem Fremdstoff begegnet, gegen den das Immunsystem kämpfen muss. Bei der Begegnung mit diesem Fremdstoff (Antigen) bildet sich das Immunsystem eine Gedächtnisspur, die bei der wiederholten Begegnung mit diesem Antigen eine schnellere Abwehrreaktion ermöglicht. Spezifische Immunität umfasst sowohl den zellulären (die die Abwehr sichernden Zellen), als auch den Stoff- - humoralen Bestandteil (die die Antikörper produzierenden Zellen). Diese Zellen arbeiten eng mit Zellen der sogenannten unspezifischen Immunität zusammen, die angeboren ist. Die Zellen der unspezifischen Immunität sind im Blut ständig anwesend, darum sind sie fähig sehr schnell gegen alle fremden Partikel einzugreifen. Sie greifen immer mit derselben Kraft ein, bilden sich kein Gedächtnis. Gleich wie die spezifische Immunität werden beide Bestandteile umfasst – zellulär und humoral. Die unspezifische Immunität (zellulärer Bestandteil) umfasst auch die sog. NK-Zellen (Natural Killers), die gegen Viren und Tumorzellen kämpfen.

Autoimmunität

Ein pathologischer Zustand des Immunsystems, der auf seine eigenen Zellen reagiert, wird als Autoimmunität bezeichnet. Autoimmunität zerstört nämlich nicht nur schlechte, sondern auch gute Zellen. Autoimmunität verursacht somit Schäden am eigenen Organismus, die zu einer Reihe von Autoimmunkrankheiten führen können, wie Zöliakie (Glutenallergie), Multiple Sklerose, Psoriasis, Morbus Crohn, rheumatoide Arthritis und viele andere. In diesen Fällen greift das Immunsystem die Zellen des eigenen Körpers an und diese Selbstzerstörung erregt eine Vielzahl von Problemen.

Ein geschwächtes Immunsystem, das zu häufigerer Morbidität und längerer Heilung führt, erhöht auch das Risiko der Entstehung der Tumorkrankheiten. Immunschwäche kann in seltenen Fällen vererbt werden, ist jedoch häufiger auf Krankheiten oder einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen.

Erkrankungen des Immunsystems (Anomalien)

Neben einer erhöhten Anfälligkeit für Viruserkrankungen ist die Störung des Immunsystems mit vielen anderen Erkrankungen verbunden.

Eine Störung der Immunität entsteht bei verschiedenen allergischen Reaktionen/Allergien, die sogenannte Allergene verursachen können. Die Überempfindlichkeit gegen harmlose Substanzen äußert sich in typischen Anzeichen von Rötung, Schwellung, Niesen, Erbrechen, Durchfall oder Nesselsucht. Im Extremfall kann eine allergische Reaktion einen anaphylaktischen Schock (totaler Kollaps) oder Ersticken aufgrund der Anschwellung der Bronchien (Bronchoskopie) verursachen. Jedes beliebige Symptom einer Allergie sollte ein Grund für die Stärkung der Immunität durch ein geeignetes natürliches Nahrungsergänzungsmittel sein.

AIDS ist eine Erkrankung mit dem HIV-Virus, die das Immunsystem schädigt. Nach der englischen Abkürzung wird diese tödliche Krankheit als Syndrom des erworbenen Immunversagens übersetzt. Obwohl AIDS eine unheilbare Krankheit ist, sind HIV-infizierte Patienten auf lebenslange Einnahme von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln angewiesen.

Eine der Hauptaktivitäten des Immunsystems ist die Bekämpfung von schädlichen Zellen, die Krebs verursachen können. Wenn das Immunsystem die Abwehrfunktion nicht ausübt, vermehren sich die Tumorzellen und Krebs in Abhängigkeit von dem Zelltyp entsteht. Wenn die weitere Vermehrung von schädlichen Zellen nicht gestoppt wird, kommt es zu einer Metastasierung, wenn die Zellen in andere Teile des Körpers eindringen. Die Ausbreitung schädlicher Zellen kann gestoppt werden, indem das Immunsystem durch ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel gestärkt wird.

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